nachgefragt mit Prof. Dr. Milad Karimi

|| Veranstaltung am Montag, dem 29.4.19, um 19.30 Uhr, Rotteck-Gymnasium Freiburg, Eintritt frei

Kabul, August 1992: Raketen auf Raketen, Tausende Tote, Hunderttausende auf der Flucht.
Mittendrin: Milad, 13. Die Hoffnung auf Leben, Frieden und Bildung lassen ihn skrupellosen Schleusern trotzen und eine Odyssee überstehen.
„Mir wurde mein Geburtsort entrissen. Meine Heimat ist in mir begraben; ein gebeugter Baum, der sich jeden Herbst neu entblättert. Der Abschied endet nie.”

In Deutschland: Illegaler Einwanderer, Tellerwäscher im Containerlager, ein Wunsch: Zur Schule gehen. Er lernt deutsch, macht Abitur, studiert und promoviert über Hegel, wird Professor in Münster und ist “einer der prägenden Köpfe des Islam in Deutschland” (Dlf), “Wunderkind und Poet unter den Islamkennern” (SRF). Er verbindet islamische Theologie und Mystik mit westlicher Popkultur und Philosophie, bedient sich bei seiner Koranübersetzung der Sprache Rainer Maria Rilkes. Und er wirft Fragen auf.

Milad Karimi ist zu Gast bei Chiara Roolfs und Julius Eckert.

Der Eintritt ist wie immer frei, wir freuen uns auf Ihr Kommen.