Pippo Pollina zu Gast bei nachgefragt

|| Am Mittwoch, dem 2. Oktober, um 19:30 Uhr im Rotteck-Gymnasium

Palermo, Sizilien, 1984: Die Cosa Nostra ist allgegenwärtig, Schutzgelderpressung und Morde sind alltäglich. Dagegen will er etwas tun, studiert Jura, ist Praktikant bei einer Antimafia-Zeitung, engagiert sich, bis sein Chefredakteur umgebracht wird. Ein Mord unter vielen. Für ihn der Wendepunkt. Das neue Kapitel: Musik statt Mafia.

Danach: Ein Leben als Straßenmusiker. Berühmt wird er in Deutschland und der Schweiz, obwohl er auf Italienisch singt - oder gerade deswegen? Er tritt mit Konstantin Wecker auf, singt Lieder über Freiheit und Gerechtigkeit, aber auch über Granatäpfel und hofft mit Augenzwinkern: „Mein bestes Lied werde ich morgen schreiben.“ Die Süddeutsche bezeichnet ihn allerdings jetzt schon als "wirklich großen Poeten".

Ein Gespräch über Wurzeln und Flügel, Europa und Populismus und wie es ist, wenn der eigene Sohn (“Faber”) mehr Hörer auf Spotify hat.

Pippo Pollina ist am Mittwoch, 2.10., um 19:30 Uhr zu Gast bei
Laura Burzacchini und Luca Fernandez Gruber

Der Eintritt ist wie immer frei.