nachgefragt mit Fritz Keller

|| am Donnerstag, 12.5.22, um 19:00 Uhr, Rotteck Gymnasium Freiburg. Die Veranstaltung findet live und in Präsenz statt. Es nicht mehr notwendig, sich für diese Veranstaltung anzumelden! Wir würden aber alle Gäste bitten, in der Schule und während des Gesprächs eine Maske zu tragen.

Die Liste seiner Tätigkeitsbeschreibungen ist absatzfüllend: Winzer, Sommelier, Weinküfer, Gastronom, Fußballfunktionär, Hotelier, Geschäftsmann. Die Beschreibung seiner Person in der Presse beinahe länger und durchaus dialektisch: "freundlich, [mit einem] Hang zum Cholerischen, badisch konfliktscheu, aufbrausend, gewitzt, erzkonservativ, Finkegegner, gut vernetzt…" (SZ, Stern).

Dass es für eine Fussballkarriere nicht gereicht hat, erklärt er selbst mit mangelndem Talent: er habe sich als Jugendlicher auf einer Super 8-Aufnahme spielen sehen - daraufhin kam die Einsicht…

Trotzdem war die Liebe zum Ball praktisch vorherbestimmt: der 54er Weltmeister Fritz Walter war sein Patenonkel und so wurde der "Tausendsassa" (BZ) halt Präsident des Freiburger-SC und später des größten Sportverbandes der Welt, des DFB. Dies hielt ihn allerdings keineswegs davon ab, sonntags auf dem Kickplatz in Kiechlinsbergen den Amateuren zuzuschauen.

Ein Macher, dem in Frankfurt unter anderen "Alphatieren" (FR) gehörig der Wind ins Gesicht blies. Nach nur knapp zwei Jahren und einem gewagten historischen Vergleich konnte er sich nach seinem Rücktritt beim DFB immerhin wieder mehr dem Kaiserstühler Terroir widmen. Ob er das wegen der Terminfülle beim DFB verkaufte Wohnmobil schon wieder organisiert hat?

Ein Gespräch über Väter und Söhne, Burgund und Breisgau, SCF und FFC, Jogi und Christian.

Fritz Keller ist am 12.5.22 um 19:00 Uhr zu Gast bei Saskia Rudoph und Sofia Wutke Clari