2007/2008 - Animal Farm (von George Orwell)

Ensemble

Quieckschnauz: Anne Birnbaum
Napoleon: Zacharias Heck
Schneeball: Anna-Maria Pelligrini
1. Erzählerin: Manuela Dannemann
2. Erzählerin: Leonie Wiedmann
3. Erzählerin: Daniel Poleski
Esel Benjamin: Indra Marquard
Buntspecht Moses: Sara Bürger
Hund: Paul Kummetz
Henne: Jana Birner
Schaf: Lea Torcelli
Mr. Jones: Julian Herden
Gockel: Julian Herden
Katze: Laura Rehberger
Pferd Clover: Celina Imm
Pferd Boxer: Linus Lorenz
Pferd Muriel: Lisa Albich
Kuh: Jana Prokop
Maus: Ines Josten
Mr. Pilkington: Paul Kummetz
Mrs. Baker: Ines Josten
 
Maskenbildnerteam: Catharina Hehn, Theresa Scheuermann, Pia Schauder, Jenny Mehren, Cecilia Lundin, Svenja Kopp, Jasmin Bauernfeind, Jasmin Bauernfeind, Maya Elsässer, Lena Zimmermann, Ariana Hübner, Simone Schyja, Marisa Haas
Ton und Beleuchtung: Felix Ditzimger, Benjamin Birner , Alexander Dannemann
Souffleuse: Silke Kaiser
Tanzgruppe: Celina Thaller de Zarate, Julia Fingerle,Gudrun Kaiser, Xenia Brämer, Rebecca Dier, Maria Deger, Milena von Pressentin, Louisa Dufner
Leitung der Tanzgruppe:  Steffi Günthor-Rist
Chefin der Maske: Irmi Singer-Wiedmann
Regie: Constanze Fuhrmann

Äußerungen der Schauspieler

Ich bin ein kräftiger, schwer arbeitender Eber auf der Farm. Meine komplizierte Aufgabe besteht darin, die faulen anderen Tiere zum Arbeiten zu bringen. Kopfarbeit ist um einiges schwerer als Steine zu schleppen, demnach verdiene ich und meine Kollegen Schweine auch eine Extraration Futter. Durch meine Arbeit ist die Farm produktiv. Das einzige Problem ist Schneeball, er steht meinen Ideen im Weg und widerspricht mir ständig. Er gewinnt immer mehr an Macht in der Farm. Ansonsten gehorchen mir die Tiere in der Farm aufs Wort, die sind alle viel zu naiv und stumpfsinnig, die nehmen mir alles ab. Ich habe neun Hunde großgezogen die meinen Befehlen folgen, sie sind ein gutes Drohmittel. Napoleon

Ich heiße Quiekschnauz und bin ein kleines Mastschwein auf der "Herrenfarm", später "Farm der Tiere". Ich bin 3 Jahre alt, aber so genau weiß ich das nicht. Ich organisiere mit 2 anderen Schweinen die Farm. Napoleon leitet die Farm und ich stehe bei allem was er sagt hinter ihm. Auch wenn er oft seine Meinung ändert, dann ändere ich meine eben auch. Ich bin eher ein "Kopfarbeiter" und mag es lieber die Tiere zu beaufsichtigen als selber mit anzupacken. Wirkliche Freunde habe ich nicht. Nur Napoleon, den ich aber mehr als Chef ansehe. Ich denke auch nicht, dass ich ihm fehlen würde; er würde schnell einen Ersatz finden. Deshalb pariere ich auch, wenn Napoleon Befehle gibt. Gegenüber den anderen Tieren bin ich der große &UUml;berzeugungskünstler. Sie würden mir alles glauben. Schon allein deswegen, weil ich lesen und schreiben kann. Das können die meisten nicht! Wenn Napoleon Unruhe unter die Tiere bringt, muss ich nur ein paar Worte sagen und sie sind wieder beruhigt. Napoleon ist super! Ich bin stolz, für ihn arbeiten zu dürfen, denn das will schon was heißen! Quiekschnauz

Ich bin Emily Livingston, ich bin 24 Jahre alt und arbeite bei einer sehr renommierten Tageszeitung. Ich liebe meinen Job über alles und verstehe mich sehr gut mit meinen Kollegen Sarah und Tyler. Mein Aussehen ist mir sehr wichtig und ich bin sehr darauf bedacht nach außen hin immer ein gutes Bild zu vermitteln. Da ich keine Familie habe gehe ich in meiner, durch meinen Job sehr begrenzten Freizeit gerne mit meinen Freunden shoppen oder Tennisspielen. Ich arbeite derzeit an einem Artikel über eine Tierrevolution auf der Herrenfarm, was meine gesamte Freizeit in Anspruch nimmt. Für mein späteres Leben wünsche ich mir noch viele weitere Aufträge, sodass ich vielleicht später bei einer Zeitung, wie zum Beispiel der New York Times arbeiten kann. 1. Erzählerin

Ich heiße Sarah Higgins und bin 27 Jahre alt. Ich schätze mich selbst als einen sehr emotionalen, freundlichen Menschen ein, bin aber auch ein wenig eitel und achte sehr auf mein Äußeres. Ich bin allein erziehende Mutter und habe eine dreijährige Tochter, die ich über alles liebe, für welche ich allerdings leider manchmal, wegen meines zeitaufwendigen Berufs, nur wenig Zeit habe. Ich bin leidenschaftliche Journalistin und arbeite bei einer großen Tageszeitung, für welche ich ganz verschiedene Artikel verfasse. Im Moment arbeite ich mit zwei Kollegen an einer sehr detaillierten Reportage über die Geschichte eines englischen Bauernhofs dessen Tiere eine Revolution beginnen um nicht länger unter dem tyrannischen Farmer Jones leben zu müssen. Dieser Auftrag nimmt den größten Teil meiner Zeit ein doch zum Glück klappt die Zusammenarbeit mit meinen beiden Kollegen gut. Wir haben viel Spaß zusammen und ich habe für meine berufliche Zukunft Einiges dazu gelernt. 2. Erzählerin

Mein Name ist Tyler Pamaroe, ein 25-jähriger sportlicher Journalist. Ich arbeite bei einer der besten Zeitungen Englands und bin sehr erfolgreich. Der Hauptteil der Arbeit liegt im schreiben von Artikeln, manchmal mache ich auch die passenden Fotos zu meinen Artikeln. Derzeit bin ich mit zwei Kollegen, Emily und Sarah, auf dem Bauernhof von Mr. Jones, wo ich mich teilweise über die Naivität der Tiere wundere. Ich bin sehr ehrgeizig und will es in meinem Leben noch weit bringen. Privat bin ich seit drei Jahren glücklich mit meiner Frau Mary verheiratet und wir haben bisher ein zwei jähriges Kind. Gemeinsam wohnen wir in einem großen Haus im Nachbardorf des Bauernhofes. 3. Erzähler

Was man als erstes über mich sagen muss: Ich bin stark. Sehr stark sogar. Dafür habe ich Probleme damit, eigene Entscheidungen zu treffen. Ich vertraue Napoleon. Ich bin stolz darauf, dass ich bei der Arbeit helfen kann und freue mich auf meinen Ruhestand. Ich halte Napoleon für den weisesten Eber auf der ganzen Farm. Ohne ihn wäre ich verloren. Boxer

Ich heiße Clover und bin eine Stute auf der Farm der Tiere. Ich würde sagen, ich bin in meinen besten Jahren. Muriel ist meine beste Freundin. Mit ihr kann man einfach alles machen. Ich glaube, sie muss ziemlich schlau sein. Sie kann nämlich lesen. Das ist etwas, was ich nie so ganz verstanden habe. Na ja, und um es jetzt noch zu lernen ist doch schon ein wenig spät, oder? Es gibt ja noch wichtigere Sachen. Wie zum Beispiel Boxer. Er ist so groß und stark und arbeite immer so viel. Vielleicht etwas zu viel, aber auf jeden fall ist er wahnsinnig süß. Und da ist natürlich noch das mit der Revolution. Eine ziemlich aufregende Sache ist das. Obwohl ich Quikschnauz nicht besonders mag und Napoleon…vor dem hab ich Angst. Aber besser als Jones sind die Beiden alle mal, oder?? Wenn ich ganz, ganz ehrlich bin hab ich da manchmal so meine Zweifel. Zum Glück weiß Boxer, dass alles gut ist. Dann muss es ja so sein. Clover

Ich glaube nicht daran, dass nach der Revolution alles besser wird, aber ich starte auch keine Gegenbewegung. Ich merke, dass Napoleon und Quiekschnauz nicht ganz ehrlich sind, aber trotzdem füge ich mich ein. Meine Einstellung ist pessimistisch, ich lebe schon lange und habe die Erfahrung gemacht, dass die schönen Träume nur Träume bleiben. Ich kann gut lesen, anders als die anderen außergewöhnlichen Tiere der Farm, doch ich nutze diese Fähigkeit nicht und mische mich nicht ein. Ich bin ein kluges Tier, aber auch introvertiert. Wichtig ist mir jedoch Boxer, den ich schon sehr lange kenne, um ihn mache ich mir Sorgen. Ich bin sehr alt und erwarte nichts mehr vom Leben. Ich handele mir keinen Ärger ein, indem ich z.B. die Arbeit verweigere, aber die Führung der Schweine beäuge ich sehr kritisch, wodurch ich später auch in den Fokus von Napoleon und Quiekschnauz gerate. Benjamin

Ich heiße Muriel und bin eine Stute der Animal Farm. Ich kann lesen und schreiben, was ja nicht alle unserer Tiere können. Vielleicht kann ich es nicht so besonderst gut, aber ich übe und lerne alles bald ganz flüssig lesen zu können. Meine Pferdefreundin Clover, sie kann nicht lesen, und der tolle Boxer sind meine aller besten Freunde, aber ich verstehe mich mit allen ganz gut. Ich finde Boxer hat so tolle Muskeln, er arbeitet immer so fleißig und viel...ach der Boxer...Ich bin noch ein junges Pferd und habe glänzendes, schwarzes Fell. Ich schätze mich ein bisschen verrückt und verwirrt ein ich weiß nicht wie andere mich sehen. Ich denke nicht, dass Schneeball ein Verbrecher ist, er hatte immer gute Ideen gehabt, aber wen interessiert meine Meinung...? Ich bin so froh, dass die Zeiten mit Jones vorüber sind. Der Animalismus ist eine tolle Sache, die uns Tiere total gut verbunden hat.UNSERE FARM IST DOCH DIE ABSOLUT TOLLSTE FARM DER GANZEN WELT!!! Muriel

Ich bin der Buntspecht Moses. Ich habe den Vorteil, dass ich unabhängig und frei bin und nutze das auch öfters aus. Bei meinen Höhenflügen besuche ich Kandiszuckerberg, ein Paradies, in das alle Tiere nach ihrem Tod kommen werden. Den Tieren der Farm erzähle ich immer, wie schön es in Kandiszuckerberg ist, auch wenn mir nicht alle glauben. Obwohl ich nicht von der Farm abhängig bin, arbeite ich wie alle anderen Tiere und bin immer mittendrin. Ich komme und gehe, wann ich will und habe keine wirkliche Meinung zu den Vorgängen auf der Farm, sondern bin nur Mitläufer. Moses

Meine Eltern starben früh, weswegen ich von meiner Tante aufgezogen wurde. Ich hasse sie!! Immer habe ich mich gegen sie aufgelehnt, weswegen ich jetzt wahrscheinlich auch so rebellisch bin...Seit meiner Geburt habe ich einen Hüftfehler, und kann deswegen nur etwas krumm laufen...ich laufe auch sehr langsam und hasse deswegen Bewegung. Deswegen bin ich ein bisschen dicklich. Ich bin sehr stolz auf mein Fell..., es ist so schön schwarz, mit weißen Flecken...Auf der Animal-Farm es mir sehr gut, vor allem seit Mr.Jones weg ist. Ich habe jedoch irgendwie ein komisches Gefühl, als ob irgendetwas dort nicht stimmt, vielleicht mit den Schweinen, sie benehmen sich so seltsam... Na ja, ich werde es auf jeden Fall herausfinden. Kuh

Ich bin ein kleines Schaf, weiß, naiv und süß. Als kleines Lamm wohnte ich noch nicht auf dem Herrenhof von Jones. Geboren wurde ich auf dem Fundhof von Bauer Nikolas, irgendwo im Norden von England. Als dieser pleite ging, musste er die Jungtiere verkaufen und so wurde ich von meinen lieben Eltern und der ganzen Herde getrennt. Damals habe ich das natürlich alles noch nicht so genau verstanden, aber als Bauer Jones mich auf dem Markt kaufte und ich auf seine Herren- farm kam, wurde mir dies später so überliefert. Auf Jones’ Hof wurde ich liebevoll von der alten Katze aufgenommen, mit deren Jungen ich mich sehr schnell anfreundete. Nach dem Tod meiner Ziehmutter wurde meine Beziehung zwischen der jungen Katze, die als einzige Katze auf dem Herrenhof übrig blieb, immer enger. Sie ist für mich wie eine Schwester. Viele Tiere bezeichnen mich als naiv und leichtgläubig, dabei bin ich einfach nur nicht Misstrauisch und Vertraue auf das, was die Anderen mir sagen. Sonst ist über mich noch zu sagen, dass ich mich nicht scheue nachzufragen wenn ich etwas nicht verstehe. Denn die Welt ist für so ein kleines Schaf wie mich noch sehr groß und ich glaube ich muss noch vieles lernen. Angst habe ich eigentlich vor nichts... außer vielleicht den Menschen ... und den Schweinen, vor allem Napoleon und Quiekschnauz. Von der Politik der Schweine habe ich wenig Ahnung, jedoch mische ich mich trotzdem gerne ein, weil ich überall mitreden muss. Von der Revolution erwarte ich mir, dass das Graß grüner und der Himmel blauer wird. Schaf

Ich bin ein kleiner, noch jugendlicher Hund. Ich weiß, ich bin ein bisschen verspielt, aber trotzdem sehr nett, auch wenn ich deshalb vielen Leuten auf die Nerven gehe. Für mein Alter bin ich ziemlich stark. Mit vier Monaten kam ich auf den Herrenhof, ein Nachbarhof hatte mich an Jones verkauft. So habe ich auch meine Eltern verloren, doch eigentlich stehe ich jetzt ganz gern auf eigenen Füßen. Politik und Revolution finde ich sehr spannend, selbst wenn ich nicht viel davon verstehe. Hund

Ich bin die Hofkatze der Farm der Tiere“. Ich habe schwarzes Fell, weiße Hinterbeine. Ich bin sehr schüchtern und zurückhaltend. Manche Dinge verstehe ich noch nicht so ganz, weil ich noch ein bisschen zu klein bin für diese Sachen bin. Ich habe auch ein bisschen Angst vor den Schweinen. Meine beste Freundin ist das kleine Schaf. Eigentlich fühle ich mich ganz wohl auf dem Herrenhof obwohl ich keine Mutter mehr habe. Sie ist gestorben, als ich fünf Monate alt war. Aber die meisten Tiere sind sehr nett zu mir und haben mich damals aufgenommen und betreut, als meine Mutter gestorben ist. Katze

Ich heiße Henriette Huhn und lebe schon mein ganzes Leben auf dem Hof. Ich bin etwas eitel und leicht zu erschrecken, aber auch sehr neugierig. Wie alle anderen Tiere habe ich fast nie eine eigene Meinung, sondern mache meistens das was Napoleon sagt. Mit den Tieren vom Hof verstehe ich mich gut, aber vor den Schweinen habe ich etwas Angst. Die Politik der Schweine verstehe ich nicht immer. Henne

Ach, ich hasse Tiere so sehr. Deswegen wundert es mich auch wie ich überhaupt Farmer werden konnte. Ich kann mich an fast nichts mehr erinnern. Nur noch dass ich damit anfing regelmäßig in die Kneipe ins Dorf zu gehen. Mein Alkoholkonsum wurde größer. Der Rausch immer schlimmer, und der Gedanke meine Sucht zu bekämpfen und mich um die Farm zu kümmern klingt für mich lächerlich. Sollen die Viecher doch verrecken. Meine Zukunft als ehrhafter Landwirt ist schon lange gestorben. Ich weiß was man mir anhängt, dass ich grausam und sadistisch bin. Doch ich bin was ich bin. Einer muss es sein. Bauer Jones

Ich bin Gigi der Gockel. Einfach nur der Gockel. Gockel ist nämlich was völlig anderes als Hahn. Das macht mich so besonders doch gleichzeitig auch unter den anderen Tieren so gleich. Jeder auf unserem Hof ist unersetzlich. Vom starken Boxer bis zum weißen Raben Moses . Jeder einzelne stärkt den Willen der Revolution. Was mich betrifft, bin ich mittendrin in der Putschbewegung. Über meine Herkunft weiß ich nicht viel außer dass ich auch schon seit Generationen auf Jones Hof lebe und mir die Furcht vor Jones praktisch weitervererbt wurde .Jones ist dass abscheulichste Wesen das ich je gesehen habe und es ekelt mich an wie er so verpennt und ständig betrunken herumschlurft und seine unnatürlichen Agressionen an uns Tieren auslässt. Vor unseren Anführern Schneeball und Napoleon habe ich großen Respekt doch manchmal kommt es mir so vor als ob sie uns nicht die ganze Wahrheit sagen würden. Doch immerhin haben sie uns zu führen! Es lebe die Revolution!!!! Gockel

Als Maus bin ich wahrscheinlich das kleinste Tier der Farm der Tiere. Ich bin sehr froh über die Einführung des Animalismus, der uns unabhängig von Körpergröße die gleichen Rechte gibt. Bei den anderen, ja auch viel größeren Tieren, habe ich eigentlich nicht so viel zu melden, aber ich kann, wenn überzeugt von einer Sache, sehr enthusiastisch werden. Ich passe mich meist der allgemeinen Stimmung an, doch ab und zu handle ich auch sehr impulsiv. Ich bin überzeugt davon, dass jedes Tier gleich ist, aber ich verstehe auch, dass den Schweinen, besonders Napoleon, mehr zusteht, da sie sich immer um unser Wohl kümmern. Allerdings glaube ich nicht, dass Schneeball so schlimm war wie sie es sagen. Trotz meiner geringen Größe versuche ich zum Erfolg der Farm der Tiere beizutragen. Maus

Aufführungen

Montag: 26.05.2008
Dienstag: 27.05.2008
Dienstag: 27.05.2008

Jeweils um 19.30 Uhr
im Musiksaal des Gymnasiums