Sonnenbank e.V.

„Sonnenbank“ ein voller Erfolg - Eltern bauen erste Solaranlage auf dem Rotteck-Gymnasium

21.07.2010. Mit dem Motto „Wir kriegen was auf’s Dach“ hat der Sonnenbank e. V., gegründet von Eltern am Rotteck-Gymnasium, für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem sanierten Turmdach der Schule geworben. Die Initiative war ein voller Erfolg. Schon nach weniger als einer Woche hat der Sonnenbank e. V. das für die Errichtung der knapp 90.000,00 Euro teuren Anlage notwendige Kapital zusammen. Die Anlage wird voraussichtlich Mitte April ans Netz gehen.

„Sehr zufrieden“ ist er Vorstand des Sonnenbank e. V., Jochen Hefer, mit der Resonanz auf dessen Projekt. Nachdem die Idee am schmutzigen Donnerstag erstmals den Eltern vorgestellt wurde, lagen am vergangenen Mittwoch schon genügend verbindliche Angebote vor, um den Eigenkapitalanteil der Anlage zu finanzieren.

Mit einer Nennleistung von 28,3 kW/p wird die Anlage etwa 30.000 kW/h Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 18 Tonnen pro Jahr. Der erzeugte Strom wird ausreichen, um den Jahresbedarf von 15 Zwei-Personen-Haushalten zu decken.

Der wesentliche Teil der Einnahmen aus der Stromeinspeisung wird dazu verwandt, die Ausstattung des Rotteck-Gymnasiums zu verbessern. Der Sonnenbank e. V. beabsichtigt, nach und nach auf den sanierten Dächern des Rotteck-Gymnasiums weitere PV-Anlagen zu installieren. Als nächstes wird das Dach der neuen Sporthalle der Schule mit einer Anlage überplant. „Für diejenigen Eltern, die jetzt nicht zum Zuge kommen konnten, wird es noch genügend Gelegenheiten geben, sich an weiteren PV-Anlagen zu beteiligen.“, ist sich Vorstand Jochen Hefer sicher.

Der Stadt Freiburg dankt der Verein dafür, dass sie den Mut hatte, neue Wege zu gehen. Mit entscheidend für den Erfolg des Projekts war nach Einschätzung des Vorstands, dass verschiedene Partner (badenova ag, Sparkasse Freiburg, SC Freiburg) ihr Know-how zur Verfügung gestellt haben und mit der Energossa GmbH ein erfahrenes Freiburger Unternehmen gewonnen werden konnte, das die gesamte Anlage auf eigenes Risiko plante, bevor sicher war, dass das Projekt realisiert werden kann.