Schwerpunkt unseres Aufenthaltes waren Forstarbeiten, aber auch Spiele und Abenteuer waren durften nicht fehlen.
Für den Einsatz im Waldgebiet holte uns jeden Morgen ein Bus bei unserer Unterkunft, dem Naturfreundehaus in Herrischried, ab und fuhr uns tief in den oberen Hotzenwald. Es war zwar regnerisch, aber wir arbeiteten trotzdem sehr gut. Unser Auftrag war, Fichten zu fällen, um Weideplatz für Kühe zu schaffen und so den teilweise seltenen und geschützten Pflanzen zu mehr Licht zu verhelfen. Mit Astscheren konnten wir kleinere Bäume und Äste abschneiden. Für die großen Fichten lernten wir, wie man mit einer Säge Bäume fällt. Der Ruf „Baum fällt“ hallte den ganzen Tag durch den Hotzenwald. Mit den abgesägten Bäumen und Ästen machten wir ein großes Lagerfeuer, auf dem wir eine heiße Suppe kochten. Das tat gut, an diesem nassen und kalten Tag!
Gut dass das Wetter am nächsten Tag besser war und wir nun richtig „reinklotzen“ konnten. Zu Mittag grillten wir am Lagerfeuer die Würste, die uns der Bauer zum Dank für unsere Arbeit geschenkt hatte – von Kühen, die auf den Bergweiden des Hotzenwaldes grasen durften!








