Hasliberg 2010 - 6ab - 6cd

Skicamp der Klassen 6ab vom 15. - 20. März 2010

Montag

6:45 Uhr Der Bus wird am Wiehre-Bahnhof beladen.

7:00 Uhr Die Eltern werden verabschiedet.

7:15 Uhr Abfahrt in Freiburg.

11:35 Uhr Ankunft in Hasliberg-Wasserwendi - alle putzmunter.

12:01 Uhr Mittagessen

12:45 Uhr 1. Tischdienst Zimmer 11 vorbildlich ...natürlich ein Mädchenzimmer.

13:11 Uhr Lady Gaga scheitert bei der Aufzählung mannigfaltiger Krankheitsbilder mit zwangsläufiger Todesfolge an der Freistellung vom Skifahren und fährt statt dessen mit der Gondel aufwärts - einem schönen Skimittag entgegen.

13:13 Uhr Abfahrt zum Skifahren.

13:15 Uhr Gruppe B verpasst den Bus und wagt den Abstieg zur Gondel auf der kurzen Hausabfahrt.

13:16 Uhr Mackie Messer scheitert bereits nach 7,50 m, erholt sich aber nach kurzem Zuspruch, wie bei Muttern (hier ersatzweise Klassenlehrerin), und wird einer numerisch nachgeordneten Gruppe zugeführt - mit Erfolg.

13:42 Uhr Mentor DJ kehrt vom Einsammeln eines Snowboards zurück, das nach halber Gondelfahrt aus der Halterung der Schwerkraft folgte.

18:00 Uhr Abendessen: Salatbuffet, selberbelegte Pizza, Eis am Stiel. Ausnahmsweise für Lehrer G.: div. Eis am Stiel! einstimmiger

19:30 Uhr Klassenkonferenzen: Einweisung in die gemeinsame Lebensführung für die Dauer der verbleibenden 114,5 Reststunden.

21:00 Uhr Plangemäße Einleitung der Operation Zimmerruhe.

21:15 Uhr Plangemäße Einleitung der Operation Nachtruhe.

21:45 Uhr Mobiles Einsatzkommando sichert den Erfolg beider Vorhaben: zwei junge Damen werden zu Ihrer Bettstatt aus dem Jungentrakt zurückgeführt und erbieten sich dankbar und eilfertig den morgendlichen Tischdienst in aller Frühe zu übernehmen.

22:22 Uhr Schneeballgeführte Attacke von Zimmer 18 auf Zimmer 17. Friedensstiftende Maßnahmen durchaus erfolgreich und ruhestiftend.

22:50 Uhr Gitarrenbegleitete Gute-Nachtmusik bei Lagerfeuerromantik der Lehrer F. und G..

22:55 Uhr Vorbildliche Nachtruhe im A-Trakt; letzter, flüsternder Informationsaustausch bei Schülern des B-Trakts.

 

Dienstag

6.45 Uhr Überschüssige Morgenenergien werden im B-Trakt ausgelebt.

6.50 Uhr Lehrer S. fühlt sich in seinen Schlafgewohnheiten gestört und spricht die ersten Strafdienste des Tages aus.

7.25 Uhr Lehrer G. weckt die Truppe mit einem "morning has broken" auf dem Tenorsaxophon - dabei geraten die miesen Wetterverhältnisse kurzzeitig in Vergessenheit

7.30 Uhr Offizieller Beginn des Frühstücks.

8.00 Uhr Inoffizielles Ende des Frühstücks mit unerfreulichen Hinterlassenschaften auf den Tischen.

8.30 Uhr Vollversammlung im Essenssaal mit Hinweis auf die verbindlichen Schülerpflichten durch Lehrer G.

9.00 Uhr Kollektive, allseits freudige Aufbruchsstimmung, die noch weitere 45 Minuten anhält. Der Berg heißt das Rotteck - trotz widriger Wetterverhältnisse - willkommen.

12.00 Uhr Mittagspause mit selbst erstelltem Vesper in den dafür vorgesehenen Picknick-Räumen im Skigebiet. Die Nahrungsaufnahme wird durch zahlreiche (teure) Süßgetränke ergänzt.

13.30 Uhr Wiederaufnahme der sportlichen Tätigkeiten bei allen Gruppen, erste Erfolgserlebnisse bei den Anfängergruppen führen zu einem emotionalen und motivationalen Hoch.

16.30 Uhr Rückankunft der gesamten Rotteck-Belegschaft in Wasserwendi, v.a. in freudiger Erwartung auf das Abendessen.

17.00 Uhr Erste Chill-Areas werden auf den Zimmern eröffnet.

17.10 Uhr Lehrer S. verliert erneut gegen Lehrer F. im Tischfußball.

18.00 Uhr Pünktlicher Beginn des Abendessens: Salatbuffet, Fisch ohne Kopf mit Kartoffelpüree, Caramelpudding mit Schlagsahne. Kontinuierlicher Nachschub des Hauptganges für die Vielzahl an hungrigen Mäulern dringend erforderlich. Erste erzieherische Maßnahmen (Tischmanieren) scheinen zu fruchten.

19.00 Uhr Inoffzieller Beginn des Spieleabends.

19.30 Uhr Offizieller Beginn der Klassensitzungen.

19.55 Uhr Gekonnt halsbrecherische Hipp-Hopp-Einlagen (Klasse 6b) im Foyer der Unterkunft bringen die Stimmung zum Kochen.

20.00 Uhr Offizieller Beginn des Spieleabends und erste Wachsversuche.

21.00 Uhr Schlafbereiter Zustand aller Schüler wird angestrebt.

21.20 Uhr Schlafbereiter Zustand fast aller Schüler ist eingetreten.

21.30 Uhr Lehrerin S. wachst zum ersten (und wohl einzigen) Mal ihre Skier.

22.00 Uhr Verdächtige Ruhe auf fast allen Gängen, leises Flüstern wird im C- und D-Trakt vernommen.

22.10 Uhr Lehrerin S. gibt entnervt das Abziehen des überschüssigen Wachses auf.

22.30 Uhr Absolute Stille in allen Trakten des Hauses, der anstrengende Tag zeigt seine Wirkung.

23.00 Uhr Die Lehrkräfte beschließen den Tag in geselliger Runde, Lehrer G. ist immer noch arbeitswillig.

0.40 Uhr Dunkelheit und Stille bis zum nächsten Morgen.

 

Mittwoch

6.05 Uhr Traumhafter Sonnenaufgang, den leider nur Lehrer F. mitbekommt (der anhaltenden Schlafruhe sei Dank).

6.42 Uhr Vorzeitige Unterbrechung der Nachtruhe durch bienenvolkähnliche Besucherfrequenzen bei Lady Gaga. An Erklärungsversuchen wird noch gearbeitet.

7.25 Uhr "broken ... morning" mit anschließendem Schülerapplaus.

7.30 Uhr Eröffnung des Frühstückbuffets

8.15 Uhr Strafdienste werden mit vollster Zufriedenheit der betreffenden Schüler erfüllt.

8.45 Uhr Vorbereitung auf den anstehenden Ski- und Snowboardtag: Intensive Sonnencreme-Benutzung führt zu einem wohligen Duft in der gesamten Unterkunft.

9.25 Uhr Die ersten Skigruppen verlassen in Richtung strahlender Sonne das Haus, erste Anflüge von guter Stimmung sind zu erkennen.

12.15 Uhr Gemeinsamer Start bei Mägisalp-Gondel.

12.30 Uhr Planmäßige Ankunft Planplatten (2250 Hm): Traumhafter Panorama-Ausblick, Fotoshooting für Familienalben. Mittagschillen ist eröffnet. Lehrerkonferenz im 360-Grad-Panorama-Lehrerzimmer. Ergebnis: Einstimmiger Beschluss: Tolle Truppe!

13.30 Uhr Start in den zweiten Skitagesabschnitt. Sulzige Bedingungen verlangen selbst den guten Skifahrern alles ab. Endgültiger Durchbruch der T-Shirt-Saison. Lehrer G.: 20; Lehrerin P.: 30, Lehrer S.: 30; Lehrerin S.: 50; Lehrer F.: 30, erhöht dann doch lieber auf 50. Lehrerin P. zieht nach. Am Ende doch alle Lehrernasen bräunlich-rot, trotz unterschiedlicher Lichtschutzfaktoren.

16.30 Uhr Rückkehr nach Wasserwendi.

18.00 Uhr Salatbuffet, Pommes, paniertes Huhn ohne Kopf, Erbsen-Karotten (absteigender Konsum in dieser Reihenfolge), Eis mit Erdbeersoße nur für sehr Geduldige. 19.30 Uhr Wie immer: Klassensitzungen. Einheitlicher Tenor: Super Wetter, viel Spaß, hohe Motivation.

20.00 Uhr B-Trakt: Es ist nun endlich kein Gerücht mehr, dass alle Schülerinnen und Schüler ihr Bett einwandfrei machen können, dank reger Zimmerkontrolle durch Lehrer F. und Lehrerin S..

20.15 Uhr Galster und Fehse-Unplugged: Romantisch-angedeuteter Lagerfeuergesang.

20.55 Uhr Lehrer G. kann sich der Party-Stimmung der Schüler nicht mehr entziehen: Ausgelassene Disko-Stimmung im Wetterhornsaal mit "Battles". Mackie Messer gewinnt Dance-Contest äußerst knapp vor Kollegin S. und Leady Gaga.

21.30 Uhr Rückkehr in Richtung Schlafstuben mit Ziel: möglichst rasche Bettruhe.

22.00 Uhr Nachtruhe ist eröffnet.

22.01 Uhr A-Trakt gesichert, nur noch verbaler Beschuss von Mr. "Ja, aber".

22.02 Uhr E-Trakt ebenso gesichert.

22.03 Uhr Keine ernsthafte Gegenwehr im B-Trakt.

22.04 Uhr C-Trakt schläft (scheinbar).

22.05 Uhr D-Trakt nicht einnehmbar, starke Gegenwehr durch Wunderwaffe "Final Destination". Überlassung des Feldes und geordneter Rückzug in F-Trakt (einstimmiger Konferenzbeschluss: die Klügeren geben nach).

22.20 Uhr C-Trakt: Dr. Sommers-Sprechstunde unter der Bettdecke wird jäh unterbrochen und kann nach dem morgigen Frühstück durch eine hochkalorische Sachspende fortgesetzt werden.

23.00 Uhr Endgültige Sicherung aller Trakte.

 

Donnerstag

7.20 Uhr Offizieller Tagesbeginn mit einem Geburtstags-Ständchen für Ari. Lehrer G. dehnt Saxophon-Einlage zu einem Morgenkonzert aus.

7.30 Uhr Frühstücksbuffet 8.05 Uhr Erste Überprüfung, ob der "Ja, aber"-Erinnerungsstein mitgeführt wird (er wird).

8.55 Uhr Erneut ausgedehnte Sonnencreme-Nutzung - die Sonne lächelt uns an, sukzessive Temperatursteigerung.

9.13 Uhr Die ersten Gruppen verlassen gen Skigebiet das Haus, zweite Überprüfung des "Ja, aber"-Steins mit negativem Ergebnis.

12.20 Uhr Rückkehr nach Wasserwendi bei Höchsttemperaturen um 15 Grad, die hungrigen Kinder werden mit leckerem Nudelauflauf gesättigt.

13.13 Uhr Kollektiver Aufbruch ins Schwimmbad Meiringen, Skimentoren genießen den freien Nachmittag auf der Piste. Dritte, positive Überprüfung des "Ja, aber"-Steins erfüllt pädagogisches Begleitpersonal mit Hoffnung.

13.50 Uhr Erste Kontaktaufnahme mit dem chlorangereicherten Nass. Allseits ausgelassene bis feucht-fröhliche Stimmung. Schweizer Badegast muss der Rotteck-Schüler-Übermacht weichen.

15.45 Uhr Nach dem Verlassen des Schwimmbades: Ein Badehandtuch bleibt zurück, wird aber nicht vermisst! Eine karierte Unterhose ist verschollen, eine neue dunkelblaue Unterhose sucht ihren Besitzer.

16.15 Uhr Lehrerin S. verteidigt unter Einsatz ihres Lebens die Süßigkeiten-Automaten in den Berg- und Talstationen mit mäßigem Erfolg.

16.55 Uhr Rasante Busfahrt zurück nach Wasserwendi

18.00 Uhr Salatbuffet, Putencurry mit Reis, Creme Brûlée.

19.30 Uhr Vollversammlung im Disko-Saal: Aufarbeitung diverser Problemfälle. Endgültiger Durchbruch des "Ja, aber"-Steins durch taktile Handhabung von Schüler F..

20.00 Uhr Vorbereitungen für den Disko-Abend laufen auf Hochtouren, Lehrer F. und zwei weitere Schüler trommeln den Rest der Klassen zusammen.

20.10 Uhr "Was geht ab" - das Motto des Tanzabends! 100% Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler, die Ski-Mentoren heizen die Stimmung zusätzlich an.

21.13 Uhr Erste Dissonanzen machen sich im weiblichen Kollegium bemerkbar.

21.20 Uhr Der Disko-Abend steuert mit den "Black Eye Peas" den Höhepunkt an.

21.22 Uhr Die Dissonanzen im weiblichen Kollegium verstärken sich.

21.30 Uhr Einvernehmliches Ende der ohnehin überzogenen Abendgestaltung, lemminghafte Wanderungen in die A- bis F-Trakte.

21.45 Uhr Erste Kontrollgänge mit wenig Beanstandungen, allgemeine Müdigkeit macht sich in der Unterkunft breit. Die tages- und abendfüllenden Maßnahmen zeigen zur Freude der anwesenden Lehrkräfte allmählich Wirkung.

22.05 Uhr Urplötzliche, thematisch bedingte Ver"schwisterung" des weiblichen Kollegiums gegen die männliche Lehrerschaft.

22.45 Uhr Lehrerin P. und Lehrer F. bevorzugen eine frühzeitige Nachtruhe.

23.20 Uhr Das restliche Kollegium zieht sich ebenfalls ins Schlafgemach zurück.

23.25 Uhr Zweiter und letzter Kontrollgang ohne strafdienstliche Konsequenzen. Mission erfüllt.

 

Freitag

6.21 Uhr Beeindruckendes Morgenrot entzieht sich der Kenntnis der schlafenden Schülerschaft.

7.25 Uhr Lehrer G. gibt wie gewohnt seine Saxophon-Künste zum besten.

7.30 Uhr Frühstück as usual.

8.15 Uhr Erste Vorbereitungen für den Bunten Abend werden getroffen.

9.05 Uhr Letzter Aufbruch ins Skigebiet bei einem Wetterchen zum Helden zeugen.

12.15 Uhr Gesunde Rückkehr nach Wasserwendi aller Ski- und Snowboardgruppen.

12.30 Uhr Biodynamische Karottensuppe zum dynamischen Mittagessen bis 13.30h.

14.05 Uhr Aufbruch einer Rumpfmann- bzw. Frauschaft zum ultimativen Trip auf den Berg. Der Rest der Schülerschaft (ca. 99%) leckt reale und imaginäre Wunden und/oder bereitet sich auf den finalen Abend vor.

15.45 Uhr Der Gipfel ist erreicht: einige bekannte Adonisse lösen beim Sonnenbaden in schwindelerregender Höhe (2250 M.ü.d.M) durch ihr weitgehend entblößtes Äußeres fieberhafte Hektik beim weiblichen Bedienungspersonal aus. Zitat: "Das muesch gseh ha...!"

16.30 Uhr Lehrerin S. und Lehrer S. und G. genießen die letzte Abfahrt, während die Vorbereitungen auf den Bunten Abend fast abgeschlossen sind.

18.00 Uhr Abendessen: Salatbuffet, Spaghetti, Obstsalat mit Sahne.

19.00 Uhr Abschließende Klassenkonferenzen.

20.10 Uhr Eröffnung des lang ersehnten Bunten Abends: Quiz-Shows, Tanzeinlagen und SAuZi-Preisverleihung. Fließender Übergang in den Diskoabend: "Was geht ab, wir feiern die ganze Nacht!" Angepeiltes Nachtende: offen.

22.45 Uhr Offenes Ende ist beendet, die müde Schülerschaft zieht von dannen und macht sich bettfertig.

23.00 Uhr Letzte Gespräche in den A- bis F-Trakten finden durch das pädagogische Begleitpersonal ein jähes Ende.

23.09 Uhr Unverbesserliche Jungen-Zimmer werden unter Androhung des zu vergebenen Putzdienstes (Toiletten) zur Nachtruhe gezwungen.

23.40 Uhr Das Kollegium zieht sich in die Schlafgemächer zurück, letzte Kontrollgänge bleiben ohne Beanstandungen.

0.35 Uhr Merkwürdige Geräusche sind auf dem Balkon im 2. OG zu vernehmen.

 

Samstag

7.15 Uhr Erste Weckversuche.

7.25 Uhr Letztes Saxophon-Privatkonzert von Lehrer G.. Spätestens jetzt sind alle Schüler wach.

7.26 Uhr Hektisches Treiben in allen Trakten, erste Kofferpack-Aktionen werden gestartet.

7.30 Uhr Zögerlich laufen die ersten Schüler in den Essenssaal ein, nachdenklich-verdächtige Ruhe.

8.15 Uhr Das Putzkommando wird gestartet. Lehrer und Skimentoren überwachen mit militärischer Genauigkeit die Putzvorgänge in allen Trakten.

8.45 Uhr Erste Beanstandungen, v.a. die Tolietten betreffend.

9.25 Uhr Finale Handgriffe in und außerhalb des Hauses, wir sind startbereit.

9.30 Uhr Letzte Vollversammlung.

9.50 Uhr Busankunft in Wasserwendi, alle Schüler helfen beim Beladen.

11.37 Uhr Abfahrt

Dank an die Klassenleherinnen S. und P.

Dank an die Kollegen S. und F..

Dank an die Mentorinnen und Mentoren.

Dank an die Sanitäter.

Dank an die Eltern für das Vertrauen.

Skicamp der Klassen 6cd vom 1. - 6. März 2010

Hier die allabendlich von uns Lehrern eingestellten Informationen in Kurzform

Montag

7:15 Uhr Abfahrt Wiehre-Bahnhof.

11:00 Uhr: Ankunft in Hasliberg-Wasserwendi.

12:00 Uhr: Mittagessen: Gemüsesuppe mit Brot.

13:13 Uhr: Abfahrt ins Skigebiet und Skifahren in Gruppen bei Sonnenschein und besten Schneebedingungen im oberen Bereich.

17:05 Uhr: Erkenntnis: das Lagertelefon wurde abgeschafft, unter der angegebenen Nummer sind wir leider nicht zu erreichen.

17:30 Uhr: Leiterbesprechung

18:00 Uhr: Abendessen: Salatbuffet, Pizza, Karamelpudding.

19:30 Uhr: Besprechungen in den Klassen, Besprechung der Mentoren mit Korrekturen in den Gruppeneinteilungen.

20:30 Uhr: Die Disco wird gestartet: Hit Nr1: "Das geht ab, wir feiern die ganze Nacht".

20:32 Uhr: Erste Versuche zur Herstellung einer Internetverbindung.

21:05 Uhr: Die Kinder sind schon fast alle in in dem für sie vorgesehenen Schlaftrakt.

21:07 Uhr: Großangriff auf alle verfügbaren gesicherten und ungesicherten Internetverbindungen mit drei Laptops.

21:15 Uhr: Die Kinder sind in ihren Zimmern.

21:30 Uhr: Beginn der geplanten Hausruhe, die aber nicht von allen eingehalten werden kann.

22:15 Uhr: Nachtruhe wird gesichert, Zusatzdienste für Zimmer 15, 16 und 18.

23:30 Uhr: Wir beenden die Geschichte mit dem Internet und lauschen ermattet an den Matratzen. Wetter: Temperaturen deutlich über 0 Grad, Sonnenschein. Krankenstand: 0 von 72. Stimmung: prächtig bis explosiv - die Jungen Menschen scheinen etwas erleben zu wollen.

 

Dienstag:

7:05 Uhr: Die Zimmer 15 und 16 beginnen den Tag, gefolgt von 18, deutlich dahinter die Damen im ersten Geschoss um 7:08 Uhr.

7:30 Uhr: Herr Galster weckt die Truppe mit einem "morning has broken" auf dem Tenorsaxophon. Der anschließende einsetzende Feueralarm wurde unmittelbar wieder gleich abgebrochen. Es beginnt zu schneien, ein Zusammenhang mit der zuvor durchgeführten Aktivität ist rein zufällig.

7:50 Uhr: Unerschrockene beginnen mit dem Frühstück: Müsli, Brot, , Wurst, Käse, Marmelade, Joghurt.

9:13 Uhr: Abfahrt ins Skigebiet.

12.10 Uhr: Alle Gruppen treffen sich zum Mittags-Picknick in der Käserstatt.

13.10 Uhr: Aufbruch in die Mittagsrunde.

14:20 Uhr: Es hat aufgehört zu schneien.

16.30 Uhr: Letzte Gruppen treffen im Haus ein. Die Sonne kommt durch.

16:34 Uhr: Durchbruch, wir sind online.

16:45 Uhr: Alle Einsteiger beenden die Skigrundschule erfolgreich - Frau Böhm als Beste - alle dürfen ab morgen die blaue Piste fahren.

18:00 Uhr: Abendessen: Kartoffelbrei, Gemüse und Fisch, bei dem man den Kopf und den Schwanz nicht sieht, Nachtisch: Erdbeereis. Ambiente: beinahe wolkenfreies Abendrot mit nur wenig Kondensstreifen am Himmel.

20:00 Uhr: Spieleabend

20:45 Uhr: song battle 6c gegen 6d und Jungen gegen Mädchen am Kaminfeuer

21:30 Uhr: mit geringem Aufwand, ohne Verteilung von Fördermaßnahmen kehrt Hausruhe ein.

 

Mittwoch

7:30 Uhr: alle schlafen noch außer Frau Köster und Frau Böhm.

7:33 Uhr: "morning has broken" vgl. Dienstag, viele sind jetzt wach.

9:13 Uhr: Schüler Mr. X besteigt den Bus zur Talstation ohne Liftkarte.

9:16 Uhr: Schüler Mr. X wandert zum Haus zurück und holt seine Liftkarte.

9:31 Uhr: Schüler Mr. X kommt zur Talstation mit der Liftkarte zurück, hat jetzt jedoch seine Skijacke vergessen.

9:32 Uhr: Schüler Mr. X startet erneut zum Haus.

9.47 Uhr: Schüler Mr. X kommt mit Skikarte und Skijacke zum Haus zurück.

10:03 Uhr: Schüler Mr. X wird vom Aufwärmen vor dem Skifahren befreit.

10.10 Uhr: Aufgrund starker Windböen sind Hochsträss und Planplatten gesperrt.

18:00 Uhr: Abendessen: Saltbuffet, Reis mit Putencurry, besonders leckerer Karamelpudding.

18:53 Uhr: Frau Köster beendet das Abendessen mit dem zweiten Karamelpudding, Platz drei belegt Herr Starka mit drei, Herr Keller mit fünf, weit abgeschlagen hinter dem Ersten.

19:00 Uhr: Klassenkonferenzen Ergebnis: die Privatsphäre in den Zimmern muss stärker respektiert werden. Große Zufriedenheit mit der Betreuung durch die Mentoren.

19:32 Uhr: Die Sanitäter verteilen erste Tropfen gegen Liebeskummer.

20:01 Uhr: "Über den Wolken" - der Singabend beginnt.

21:50 Uhr: Letzte junge Sänger werden mit einem "Guten Abend, gut Nacht" pentatonisch ins Bett gesungen.

22:00 Uhr: Ausgelassene nicht singende und junge Menschen werden von den Balkonen ins Bett gescheucht.

22:45 Uhr: Nach wenigen punktuellen operativen Eingriffen mit hoher Trefferquote wurde die plangemäße Zustand der Hausruhe hergestellt.

00:00 Uhr: Frau Köster zieht sich zur verdienten Nachtruhe zurück.

 

Donnerstag

7:30 Uhr: "morning has broken" vgl. Mittwoch

7:33 Uhr - jedoch mit wenig Weckerfolg. Mit geringer verbaler und taktiler Unterstützung konnten fast alle noch Schlafenden geweckt werden.

7:58 Uhr: Alle beim Frühstück - sehr ruhige Atmosphäre im Frühstücksraum.

8:50 Uhr: 10 Minuten vor der Afahrt ins Skigebiet: entschlossene pyromanische Aktion von 10 Schülern.

9:13 Uhr: Abfahrt der Nicht-Pyromanen ins Skigebiet.

9:30 Uhr: Beginn der Selbstreflektion von 10 pyromanisch veranlagten Schülern in Schriftform.

11:30 Uhr: Ende der Selbstrefektion und Beginn von verschiedenen koordinierten Reinigungsaktionen im Haus.

12:30 Uhr: Mittagessen: Nudelauflauf

13:13 Uhr: Abfahrt zum Schwimmbad in Meiringen (20 Teilnehmer)

13:30 Uhr: Abfaht der Skifahrer ins Skigebiet.

13:20 Uhr: Der Süßigkeitenautomat in der Gondelstaion Reuti auf dem Weg ins Schwimmbad entgeht knapp der Plünderung.

13:25 Uhr: Der Süßigkeitenautomat in der Gondelstation Meiringen entgeht auf dem Weg zum Schwimmbad nur knapp der Plünderung.

15:20 Uhr: Louis gewinnt im Schwimmwettkampf auf der 25m-Strecke seinen Vorlauf knapp gegen Herrn Galster und siegt im Finale klar von Ansgar.

16:05 Uhr: Der Süßigkeitenautomat in der Gondelstation Meiringen wird auf dem Rückweg vom Schwimmbad teilausverkauft zurückgelassen.

16:20 Uhr: Der Süßigkeitenautomat in der Gondelstation Reuti wird auf dem Heimweg vom Schwimmbad weitgehend ausverkauft zurückgelassen.

16:25 Uhr: Eine Erhebung des mitgeführten Taschengelds ergibt eine respektable Summe.

16:34 Uhr: Letzte Skifahrer kommen vom Skifahren zurück. Leider nur geringe Ermüdungserscheinungen erkennbar.

16:37 Uhr: Eine Meinungsverschiedenheit im Mädchentrakt endet unter Verwendung von taktisch eingesetzten Kämmen mit mittlerer Trefferquote und nichtblutenden, jedoch tiefsitzenden Verletzungen.

16:40 Uhr: Beginn der Selbstreflektion der beteiligten Schützinnen und Opfern im Mädchentrakt unter Anleitung.

17:04 Uhr: Drei junge Menschen mit temporärer Erinnerungslücke bzgl. der Regeln gehen in den Dorfladen zum Shoppen. Eine Tüte Süßigkeiten wird konfisziert und soll in Freiburg wieder zurückgegeben werden.

17:09 Uhr: Betreutes Reinigen von Teilen des Hauses durch drei junge Menschen mit temporärer Erinnerungslücke.

17:17 Uhr: Zwei junge Fasadenkletterer werden von Herrn Galster an der Hauswand entdeckt und sicher zur Erde geleitet. Fünfzigprozentige Überschneidung der Teilnehmer mit den jungen Pyromanen vom Vormittag.

17:20 Uhr: Beginn der Selbstreflektion der zwei jungen Fasadenkletterer nach einem einfachen Raster.

17:50 Uhr: Ende der Selbstreflektion der zwei jungen Fasadenkletterer. Beide tragen nun Erinnerungssteine in der Hosentasche. Diese erinnern daran, dass zukünftig vor dem Beginn einer Tätigkeit zuerst alle W-Fragen abgehakt werden.

18:03 Uhr: Abendessen: Schniposa mit Gemüse, Nachtisch: mousse au chocolat mit Sahne.

18:50 Uhr: Erfolgreiches Ende der Selbstreflektion der jungen Kammschützinnen und deren Opfern, gemeinsames Verspeisen von nachgereichtem Schniposa mit Gemüse. Nachtisch ist jedoch leider schon verspeist.

19:02 Uhr: Schüler Mr. X stellt fest, dass er im Schwimmbad seine Brille vergessen hat.

19:50 Uhr: Beginn des Films" "Gorillas im Nebel".

21:45 Uhr: Erster Versuch zur Herstellung der Nachtruhe. Mehrere Versuche folgen.

23:30 Uhr: Ein Schüler erbricht sich erfolgreich und damit Beginn des betreuten Erbrechens. Zusammensetzung des beträchtlichen Ergebnisses: vgl.: 16:20 Uhr und 18:03 Uhr.

1:10 Uhr: Einsetzender Schneefall.

1:30 Uhr: Nachtruhe auch für Lehrer.

 

Freitag

7:30 Uhr: "morning has ..."

7:35 Uhr: sehr langsam einsetzender Betrieb im Frühstücksraum - sehr ruhige und angenehme Atmosphäre. Wenige Teilnehmer sind mit Kamillentee im Bett sehr zufrieden.

9:13 Uhr: Aufbruch ins Skigebiet - Schüler Mr. X will ohne Brille Skifahren - Kamillenteefans sind noch nicht einsatzfähig.

9:16 Uhr: wie Mittwoch 9:16 Uhr, jedoch hat Schüler Mr. X nun seine Handschuhe vergessen... - die Gruppe von Schüler Mr. X wartet wieder geduldig.

9:32 Uhr: Skifahren auf 20 cm Neuschnee auf harter Altschneedecke.

12:30 Uhr: Mittagessen im Haus - wenige Schüler sind wiederholt mit geringen Mengen Kamillentee sehr zufrieden.

13:13 Uhr: Schüler Mr. X macht sich auf den Weg nach Meiringen um seine Brille abzuholen.

13:35 Uhr: Aufbruch ins Skigebiet - bei Bewölkung und immer wieder einsetzendem Schneefall kommt ab und zu die Sonne durch.

16:36 Uhr: Schüler Mr. X kommt vom Schwimmbad in Meiringen mit seiner Brille zurück.

16:45 Uhr: Alle Teilnehmer gesund vom Skifahren zurück.

16:51 Uhr: Fünf junge Teilnehmer scheitern beim Einschleusen großer Mengen Süßigkeiten an Herrn Keller. Der Lagerbestand wird in Freiburg zurückgegeben, Transportkosten werden ggfs. anteilig vom Lagerbestand vor Ort abgezogen.

16:57 Uhr: Der Apfelkonsum der jungen Menschen entwickelt sich umgekehrt proportional zum Süßigkeitenbestand der jungen Menschen. Es sind genügend Äpfel vorhanden.

17:50 Uhr: Spektakulärer Sonnenuntergang.

18:00 Uhr: Abendessen: Salatbuffet, Spaghetti mit verschiedenen Saucen, Nachtisch: Eis am Stiel.

18:35 Uhr: Die Mentoren rücken geschlossen zum Nachtskifahren aus.

19:15 Uhr: Klassenkonferenzen: strategische Planung des morgigen Abzugs aus der Schweiz.

20:15 Uhr: Beginn des bunten Abends - alle Teilnehmer anwesend, auch die Kamillentee-Fraktion. Die Lehrer unterliegen eindeutig den Schülern im Quiz:

- die Namen der Mitglieder von Tokio Hotel waren weitgehend unbekannt.
- die Jury von DSDS konnte nicht aufgezählt werden.
- die vier Teletubbies waren nicht geläufig.
- die sieben Bände von Harry Potter konnten zwar durchnummeriert, jedoch nur unvollständig benannt werden.
- der Freund von Spongebob konnte nicht benannt werden.

Diabolo-Demonstration, Gitarrensolo, Abba-singen, Reise nach Jerusalem.

21:55 Uhr: Nahtloser Übergang vom bunten Abend in die Disco.

22:20 Uhr: Glückliche Mentoren kommen vom Nachtskifahren zurück.

23:00 Uhr: Disco wird in den Zimmern fortgeführt.

23:15 Uhr: Trügerische Ruhe im ganzen Haus.

23:32 Uhr: Acht Jungen auf dem Rückweg vom Mädchentrakt zum Jungentrakt auf dem Balkon im 1. OG aufgegriffen Die namentliche Erfassung und ein unmittelbares kurzes Dienstgespräch führen zu großer Bereitschaft bei der Übernahme von Zusatztätigkeiten am Abreisetag.

0:09 Uhr: Die komplette Besatzung von Zimmer 16 wird auf dem Rückweg vom Mädchentrakt in einem unfreundlichen Akt auf dem Balkon ausgeschlossen (-8°).

0:16 Uhr: Nach vergleichsweise kurzer Verhandlungsdauer dürfen die Bewohner von Zimmer 16 das Haus wieder betreten. Sie wollen bei der anstehenden Hausreinigung unbedingt die Toiletten reinigen, was ihnen schließlich zugesagt wird.

0:35 Uhr: Trügerische Ruhe im ganzen Haus.

 

Samstag

7:30 Uhr: "morning ....", s.o.

7:42 Uhr: Heftiger Schneefall setzt ein.

7:45 Uhr: Kreative Maßnahmen beim Wecken noch sehr tief schlafender junger Menschen

8:30 Uhr: Beginn der Hausreinigung.

9:02 Uhr: Zimmer 16 beendet erfolgreich die Tiefenreining der sanitären Anlagen.

9:25 Uhr: Das Haus ist gereinigt. Abschlussbesprechung.

9:45 Uhr: Gruppenfoto im Schneetreiben.

10:00 Uhr: Die geplante Abreise wird verschoben, der Bus ist leider noch nicht da.

10:12 Uhr: Nachricht vom Busunternehmen: der Bus steckt bei Liestal auf dem Weg zu uns im Stau. Wir rechnen mit erheblicher Verzögerung bei der Rückfahrt.

10:30 Uhr: Beginn der Wanderung zur Bidmi im Schneetreiben.

12:05 Uhr: Rückkehr von der Schneewanderung und Mittagessen: Nudelauflauf. Vom Bus noch keine Spur.

12:16 Uhr: Der Bus kommt an.

13:10 Uhr: Abfahrt