Vielleicht hätte es Laurids sehen können, vielleicht Jana oder Naima. Vielleicht ein anderer der vielen Mitschülerinnen und Mitschüler. Vielleicht auch einer der Lehrer oder seine Eltern. Vielleicht hätte man etwas sehen können, aber dafür hätte man genau hinschauen müssen, hinhören, nachfragen. Das alles ist nicht geschehen - oder zu selten, zu spät. Viel zu spät.
Erfurt, Emsdetten, Winnenden - mit diesen Namen ist ein Ereignis verbunden, das uns schockiert, lähmt, sprachlos macht - und immer wieder die Frage nach dem Warum stellt. Warum mussten so viele Schüler und Lehrer sterben? Wir begen keine Antwort auf diese Frage, können sie nicht geben - wir wollen mit unserem Stück die Augen öffnen, wenigstens ein klein wenig, um hinzuschauen. Frühzeitig. Damit wir nicht nur sehen, was wir wollen.
komA führt das Publikum in vier Gruppen durch das Schulhaus, in Klassenzimmer, auf die Gänge, ins Treppenhaus, in die Umkleidekabine, die Toiletten.
komA zeigt Ängste, Sorgen, Sehnsüchte - von Schüler, Lehrern, Eltern - gespielt von Schülern, Lehrern und Eltern des Rotteck-Gymnasiums.
Termine: 17. / 18. / 20. / 21. / 23. / 24.05.2012, 19.30 Uhr
Rotteck-Gymnasium
Karten für 6 € / 8 € unter 0761-2017686








