Rotteck-Jungs II scheiden in der Zwischenrunde aus

Freiburg – Die Wettervoraussetzungen für den Jungen-II-Wettkampf waren bilderbuchmäßig, der Kunstrasenplatz des PTSV Jahn an der Schwarzwaldstraße in einem vorbildlichen Zustand. Trotzdem schafften es die Rotteck-Jungs (Jahrgang 1994-96) nicht, sich für das bald anstehende Kreisfinale zu qualifizieren, obwohl nur drei der angemeldeten vier Mannschaften antraten.

Im ersten Spiel traf das Rotteck auf die spielstarken Jungs der Wentzinger Realschule. Zunächst sah es noch nach einem Duell auf Augenhöhe aus: Nach der 1:0 Führung in der 10. Minute durch einen sehenswerten Treffer von Daniel Schüber konnten das Wentzinger nur kurz darauf ausgleichen. In der zweiten Halbzeit dominierte dann die Realschule das Spielgeschehen und ging in der 24. Minute durch einen dummen Torwartfehler von Fabian Tiel in Führung. Nur drei Minuten danach konnte das Wentzinger seine Führung durch einen weiteren Treffer ausbauen, der zugleich das Endresultat markierte.

Im zweiten Spiel kam es zum Kräftemessen zwischen dem Rotteck und der Realschule aus Titisee-Neustadt. Diese Partie wurde bereits vor einigen Monaten in der Vorrunde ausgetragen, bei der das Rotteck als klarer Sieger hervorging. Die Vorzeichen waren also vielversprechend.

Die erste Halbzeit war aus spielerischer Sicht arm an Höhepunkten, lediglich die 1:0 Führung der Neustädter (14. Min.) war sehenswert, als eine Flanke mit einem mustergültigen Kopfball abgeschlossen wurde. In der zweiten Halbzeit erwachten dann „Schüber & Co.“ und erspielten sich einige tolle Torchancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten (Kai Gensitz alleine vor dem gegnerischen Torwart, Daniel Schüber mit Kopfball an die Latte). Auch in den letzten Minuten waren die Rotteck-Jungs bei spielerischer Ebenbürtigkeit nicht in der Lage, einen Ausgleichstreffer zu erzielen.

Im letzten Aufeinandertreffen des Tages spielten die beiden Realschulen den Sieger des Turniers aus. Die Wentzinger dominierten zu jeder Zeit die Partie und erzielten in regelmäßigen 5-Minuten-Abständen ihre Tore, sodass ein sagenhafter 7:0 Endstand dabei herauskam.

In der Zwischenrunde hat sich für die Jungen-II-Mannschaft gezeigt, dass eine durchschnittliche Leistung und teilweise zu eigensinnige Spielweise nicht ausreicht, um in das Kreisfinale einzuziehen. Das spielerische Potential wäre durchaus vorhanden, was für das nächste Wettkampfjahr zuversichtlich stimmt – dann möglicherweise auch einmal mit Spielern des SC Freiburg, die leider für solche Turniere oftmals keine Freigabe erhalten. Ein großer Dank an Adrian Strohmenger (Kursstufe 1), der als Verbandsschiedsrichter die Partien souverän leitete.

Bericht von Alexander Schimmer

Oben von links: Miki Kagezi, Daniel Schüber, Ivo Prediger, Yanneck Philipsen, Paul Stahl, Paul Wagner, Bileg Sainburen, Kai Gensitz, Fabian Tiel.
Unten von links: Betreuer Herr Schimmer, Max Konle, Max Fehr, Matthis Heinrich, Philipp Rössle.