Sensationeller siebter Platz für unsere Schachsportlerinnen

|| Mit freundlicher Unterstützung der <strong>„Freunde des Rotteck-Gymnasiums“</strong> und des <strong>„Schachklubs Freiburg-Zähringen 1887“</strong> konnte ein starkes Team die Schule bei der „Deutschen“ gut vertreten.

Vom 12.-15. Mai fand im Anne-Frank-Haus in Karlsruhe eine schulische Großveranstal­tung statt. Bereits zum dritten Mal richtete das Goethe Gymnasium Karlsruhe in Zusam­menarbeit mit den Karlsruher Schachfreunden 1853 die deutschen Schulschachmann­schaftsmeisterschaften der Wettkampfklasse Mädchen (WK M) aus.

Beeindruckend waren, was bei den Schach-Mädchen schon fast dazu gehört: die sportliche Fairness und familiäre Atmosphäre, die trotz des sportlich spannenden Konkurrenzkampfes während der gesamten vier Tagen vorherrschte.

In der WK M traten 18 Teams mit jeweils vier Stamm- und weiteren Ersatzspielerinnen aus ganz Deutschland zu den Sportwettkämpfen in Karlsruhe an. Alle 83 Mädchen und die Be­treuer der Schulen hatten eine teilweise sehr lange Anreise auf sich genommen, um in sieben Runden mit jeweils zweimal 60 Minuten die besten Schulen in Deutschland zu ermitteln. Die Auslosung erfolgte im „Schweizer-System“, was bedeutet, dass in jeder Runde die punktglei­chen Mannschaften gegeneinander spielten.

Unsere Mädchen waren aufgrund der bisherigen Leistungen als neuntbestes Team einge­stuft und konnten sich während des ganzen Turniers immer in den beiden obern Dritteln behaupten. Alle vier Spielerinnen wuchsen über sich hinaus und konnten sich in ihren Ranglistenpunkten deutlich verbessern. Speziell konnte Hatun am dritten Brett in der Ein­zelwertung einen dritten Platz erreichen

Neben den anstrengenden Schachpartien gab es auch ein reichhaltiges Rahmenpro­gramm. So standen neben einem Tandem- und einem Blitzturnier auch der Besuch des Europabades und ein Kinobesuch auf dem Programm. Die Jugendherberge bot zudem mit Tischtennis, Sportplätzen für Basketball und Fußball und diversen Laufstrecken ausrei­chend Möglichkeiten für den Bewegungsdrang der Mädchen.

Heiß umkämpft waren die Podestplätze bis zum Schluss. Das Rotteck-Gymnasium, das seit fast drei Jahren Schachunterricht in einer Schach-AG anbietet, hatte auch bis zum Schluss genügend Kondition, um im entscheidenden Match gegen die stärker einge­schätzten Schülerinnen aus Heilbronn nach fast zwei Stunden den Matchball zu verwan­deln. Viele Studien belegen seit langem, dass man durch das Schachspielen lernt, sich (noch) besser zu konzentrieren und strategisch zu denken. Viele Kinder werden zudem besser in der Schule und im Durchsetzungsvermögen. Außerdem macht Schach Spaß, was liegt also näher, als ein Besuch in der Schach-AG. Und besonders für Mädchen winkt vielleicht die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft.

Platz

Start-Nr

Mannschaft

TWZ

S

R

V

Mann-Punkte

Brett-Punkte

1

2

Friedrich-Dessauer-Gymnas. Aschaffenburg

1372

5

2

0

12 - 2

18.5

2

3

Marienschule Limburg

1355

5

1

1

11 - 3

20.0

3

4

Athenaeum Stade

1218

4

1

2

9 - 5

17.5

4

10

Aguste-Viktoria-Gymnasium Trier

989

4

1

2

9 - 5

16.0

5

1

Lise-Meitner-Gymnasium Königsbach-Stein

1394

3

3

1

9 - 5

15.5

6

11

Gymnasium Neureut

939

4

1

2

9 - 5

14.5

7

9

Rotteck-Gymnasium Freiburg

994

3

1

3

7 - 7

15.0

8

6

Gymnasium Gonsenheim Mainz

1084

3

1

3

7 - 7

14.0

9

15

Gymnasium Altenholz

851

3

1

3

7 - 7

14.0

10

14

Louise Henriette Gymnasium Oranienburg

880

2

3

2

7 - 7

13.5

11

5

Clemens-Winkler-Gymnasium Aue

1100

2

2

3

6 - 8

14.0

12

8

Goethe-Gymnasium Karlsruhe

1006

2

2

3

6 - 8

13.5

13

13

Gymnasium-Carolinum Osnabrück

895

3

0

4

6 - 8

13.0

14

7

Elly Heuss Knapp Gymnasium Heilbronn

1035

2

2

3

6 - 8

12.5

15

12

St.Ursula-Gymnasium Freiburg

930

2

2

3

6 - 8

12.0

16

16

Gymnasium Neuenbürg

845

2

1

4

5 - 9

12.0

17

18

Mariengymnasium Papenburg

800

1

2

4

4 - 10

12.5

18

17

Benjamin Schule Remplin

800

0

0

7

0 - 14

4.0



 

Rotteck-Schülerinnen wuchsen über sich selbst hinaus, hier die beiden Spitzenspielerinnen Sarah und Maria aus der Klasse 7c.

Hier spielten die Mädchen in der ersten Runde ge­gen Remplin.