Vier SchülerInnen des Neigungsfaches Biologie nehmen am Life Science Schülerkongress 2012 auf Schloss Beuggen teil

|| Am 15. und 16. Mai 2012 hatten vier SchülerInnen der K1, Salome Fels, Sofie Kober, Kai Gensitz und Felix Hertel die Chance, gemeinsam mit ihren Biologielehrerinnen Annelie Köster und Eileen Margenfeld-Reiber an einem zweitägigen Life Science Schülerkongress auf Schloss Beuggen (bei Rheinfelden) zusammen mit weiteren 68 Schülern und 5 Lehrern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz teilzunehmen.

 

Der Schülerkongress bei Schloss Beuggen ist eine Kooperation des BioValley College Networks und des NaT-Working Projekts für Molekularbiologie des Regierungspräsidiums Freiburg, der jedes Jahr im Mai/Juni stattfindet. Wir haben jede Menge spannende und teilweise auch sehr anspruchsvolle Vorträge von Wissenschaftlern, Vertretern der Wirtschaft und auch von Schülern zu Anwendungsmöglichkeiten der Gentechnik im Bereich der Medizin und Naturwissenschaft gehört.

Besonders eindrucksvoll und interessant waren zum Beispiel der Vortrag über den Ablauf der Diagnose der Schmetterlingskrankheit, bei welcher die Haut in unterschiedlich starker Ausprägung Blasen bildet, der Vortrag eines ehemaligen Schweizer Schülers über ein eigenes Forschungsprojekt zur Stammzellgewinnung aus der Plazenta bzw. der Nabelschnur und der Vortrag einer Mitarbeiterin vom Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel, die uns Einblicke in die Welt der Nanotechnologie gewährte. Ein Vortrag über die Epigenetik, was ein relativ neues Forschungsgebiet in der Biologie darstellt und somit einige neue Forschungsansätze bereitstellt, war besonders beeindruckend.

Wir haben aber natürlich nicht zwei Tage am Stück nur Vorträge gehört, sondern auch die nahegelegene Karsthöhle Tschamberhöhle besichtigt, welche eine von nur drei Schauhöhlen im Muschelkalk in ganz Deutschland ist. Wir konnten in die insgesamt 1600 m lange Höhle 600 Meter hineinlaufen und den ungefähr 4 Meter hohen Wasserfall am Ende dieses Weges bestaunen.

Am zweiten Tag bestand außerdem die Möglichkeit, den Referenten zu ihrem Beruf, ihrem derzeitigen Forschungsgebiet oder zu ihrem Werdegang Fragen zu stellen.
Insgesamt hat uns der Life Science Schülerkongress sehr gut gefallen, allerdings hätten wir uns gewünscht auch etwas Praktisches mit den Wissenschaftlern dort zu machen, was allerdings aufgrund der Räumlichkeiten leider nicht möglich war.

Abschließend können wir sagen, dass wir einen sehr informativen und interessanten Life Science Kongress besuchen durften und mit einem erweiterten Wissen über Biologie, Medizin und Biotechnologie zurückkamen.
Möglicherweise wird dies dem ein oder anderen einen kleinen Schubs in die richtige Richtung hinsichtlich der Berufsorientierung für sein weiteres Leben gegeben haben.

Salome Fels, Felix Hertel, Sofie Kober, Kai Gensitz

Schüler des Neigungsfachs Biologie vor Schloss Beuggen

In der Tschamberhöhle