Nach dreijähriger Pause - bedingt durch die Hallenproblematik am Rotteck - fand am 12. April 2011 endlich wieder ein Turnwettkampf der Klassestufen 5 bis 8 statt.
Der Turnwettkampf begann kurz nach 8.00 Uhr mit den ersten Klassen, die in sogenannten Riegen eingeteilt die einzelnen Geräte in Angriff nahmen. Zur Auswahl standen, je nach Geschlecht, folgende Geräte: Sprung, Boden, Reck, Barren, Stufenbarren und Schwebebalken.
Die Schülerinnen und Schülern führten einen Dreikampf durch, d. h. drei Geräte waren frei wählbar, so dass eine optimale Punktezahl angestrebt werden konnte. Die maximale Übungspunktzahl eines Gerätes (also die Zusammenstellung einzelner Turnelemente) betrug 14 Punkte, zusätzlich konnten sich die Schülerinnen und Schüler maximal sieben Ausführungspunkte sichern. Diese Verrechnungspunkte waren die Grundlage für die Notenbewertung, die auch in die Sportnote einfließen wird.
Über den gesamten Vormittag fand ein reger Wechsel von zahlreichen Klassen in der neuen Rotteck-Turnhalle statt, der Ablauf verlief, aufgrund der sehr guten Vorbereitung der beiden Organisatorinnen Frau Singer-Wiedmann und Frau Pöll, reibungslos ab.
Sehr viele Schülerinnen und Schüler packte bei den Turnausführungen der Ehrgeiz, manche liefen sogar zur Höchstform auf. Besonders erfreulich: Die im Vorfeld im Sportunterricht erarbeiteten Inhalte wurden größtenteils sehr sorgfältig umgesetzt, so dass (fast) alle mit ihrer jeweiligen Bewertung zufrieden waren.
Durch die neue Rotteck-Halle steht nun einer jährlichen Durchführung des Turnwettkampfes nichts mehr im Wege. Die zufriedenen Schülergesichter und der problemlose Ablauf sind nur zwei Argumente, die dafür sprechen ...
Ein großes Dankeschön an die gesamte Sportfachschaft und die helfenden Schülerinnen, die durch ihren Einsatz den Turnwettkampf zu einer besonderen sportlichen Veranstaltung machten.
Schülerzitate zum Turnwettkampf:
„…es ist eine Abwechslung. Es gibt Bewegungen, die man sonst nur auf dem Spielplatz machen kann.“
„Ich finde Turnwettkämpfe gut, weil sie immer ein wenig von jedem Sport beinhalten. An manchen Geräten braucht man Körperspannung, an anderen Kraft, an anderen Schnelligkeit. Diese Eigenschaft findet man selten bei anderen Sportarten. Außerdem ist es nicht sehr schwer wenn man genug übt und dranbleibt. Es fördert die Gemeinschaft der Teilnehmer (treffen sich, unterstützen sich…).“
Wettkampf Gerätturnen 2011 am Rotteck



Impressionen des Turnwettkampfes







