Der Roman "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig weckte bei der Klasse 10b das Interesse an der DDR – war der Alltag wirklich so wie in dem Roman beschrieben? Hatten die Menschen wirklich so wenig und haben trotzdem Spaß gehabt? Wie war es in Ost-Berlin so nahe an der Mauer zu leben? Warum waren Fluchtversuche oft erfolglos? Diese und andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler, sodass sich Frau Schall auf die Suche nach einem Zeitzeugen begab, der die Fragen aus erster Hand beantworten sollte.
Zu dem Gespräch mit Herrn Kluge am 2.2. kamen noch die Klassen 9c mit Frau Bartelt und ein Geschichte-Kurs aus der K2 mit Frau Weimann hinzu. Herr Kluge erzählte jugendnah und lebendig von dem Leben in Berlin zur Zeit der DDR, er kannte den Roman und ging auf ihn ein, konnte die Klassen mit Anekdoten über Wodka unterhalten und beendete das Gespräch mit seiner eigenen Biografie: er wurde als Student bei einem Fluchtversuch verhaftet und anschließend inhaftiert. Die Schülerinnen und Schüler haben Herrn Kluge 1,5 Stunden lang intensiv zugehört, Fragen gestellt und einen anschaulichen "Unterricht" erlebt, wie ihn nur jemand halten kann, der selbst dabei war.








