Diskriminierung auf Grund von Herkunft, Hautfarbe oder Kultur begegnet uns leider auch am Rotteck-Gymnasium. Wird es thematisiert, dann heißt es meist „war doch nur ein Spaß“ oder „das meinen wir doch nicht so“.
Der Arbeitskreis Vielfalt und Respekt hat daher bewusst eine Woche lang dieses Thema in den Vordergrund gerückt.
Am Montag begann die Woche mit einer Vollversammlung. Hier wurde ein zuvor in den Klassen bearbeitetes Quiz aufgelöst, von der SMV betont wie wichtig das Thema ist und es wurden die Ausstellungen „Black Heroes“ und „Diskriminierung am Rotteck-Gymnasium“ eröffnet. Diese waren die ganze Woche über zugänglich und wurden von vielen Klassen besucht. Betreut wurden sie von der Schulsozialarbeit Louisa Bohro und Dirk Grießbaum.
Am Dienstag war dann Einsendeschluss für Vorschläge für ein Foto der Schulgemeinschaft zu diesem Thema mit anschließender Abstimmung. 2/3 der Stimmen gingen an das Peace-Zeichen.
Am Mittwoch und Donnerstag gab es einen Infostand mit Materialien, außerdem schenkte die Inklusionsklasse in einer Pause Limonade aus. Wir waren zudem sehr froh, dass wir die SC-Spielerin und Rotteck-Schülerin Leela Egli gewinnen konnten, für Autogramme bereit zu stehen und so dem Infostand mehr Gewicht zu verleihen.
Am Donnerstag war der Kick-off für den Plakatwettbewerb. Die Plakate sollen für Vielfalt und Respekt werben. Die ersten beeindruckenden Werke einer 9. Klasse sind schon fertig, andere Klassen arbeiten im Kunstunterricht noch daran. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 20. März.
Highlight am Ende der Woche war, dass die ganze Schulgemeinschaft sich in Form eines Peace-Zeichens aufgestellt hat.
Außer diesen großen Aktionen standen 13 Unterrichtsbausteine zur Verfügung, die rege genutzt wurden.
Durch dieses große Angebot wurden alle Rotteck-Schüler:innen auf die Aktionswoche aufmerksam und viele haben sich positiv dazu geäußert, wie man immer noch auf einer Litfasssäule im EG des Schulhauses lesen kann.
- Anika Weihberger für den AK Vielfalt und Respekt -











