Würdevoller und fröhlicher Abi-Ball in Ebringen - 450 geladene Gäste feiern die Rotteck-Abiturientinnen und Abiturienten 2011!

|| Nach erfolgreicher Bewältigung der letzten mündlichen Prüfungen am Montag und Dienstag dieser Woche stand am Mittwoch, 1. Juni 2011, das große Finale an. Die Abiturientinnen und Abiturienten luden ihre Eltern, Verwandte, Freunde und das Kollegium des Rotteck-Gymnasiums zum ABI-BALL in die Schönberghalle Ebringen ein.

Ab 17:30 Uhr konnten 82 Abiturientinnen und Abiturienten das lang ersehnte Dokument – das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife 2011 – in Empfang nehmen. Begleitet von individuellen, eigens ausgewählten Melodien übergaben Frau Cortesi und Frau Fuhrmann das Zeugnis und eine gelbe Rose, gemeinsam mit Herrn Fugmann gratulierten sie allen und gaben gute Wünsche mit auf den weiteren Weg. Die etwa 450 geladenen Gäste hatten ganz offensichtlich ihre Freude an der etwa halbstündigen, kurzweiligen Zeremonie, die immer wieder durch großen Beifall und weitere akustische Begleittöne ihren eigenen Reiz erhielt.

Wie im liebevoll gestalteten Programm vorgesehen, konnten dann alle um 19 Uhr mit einem Glas Sekt auf den schönen Erfolg der nun ehemaligen 85 „Rotteckianer“ anstoßen. Bereits jetzt war spürbar, dass sich dieser Jahrgang als Team verstand, der zusammenstand und für sich selbst und die gesamte Schule einen würdevollen Abgang wünschte.

Die immer besser werdende Stimmung setzte sich nach dem mehrgängigen Menü fort, zumal Luisa Faber und Adrian Furtwängler als Moderatoren sympathisch, humorvoll und professionell durch den Abend führten. Es war schön mit anzusehen, wie sie Jurek Barth dafür dankten, dass er als „Mann im Hintergrund“ sehr viele Fäden zusammen hielt, von der perfekt gestalteten Abi-Zeitung „PLABIAT“ (… zu Guttenberg lächelt als Titelmentor gequält-enttarnt vom „Cover“) bis zum Verkauf der Eintrittskarten und … und … und.

Die besondere Qualität des Abends ergab sich aber vor allem durch das Programm, das der diesjährige Abiturjahrgang gestaltete. Brachten Salomo Latter und Quanah Sanchez mit einer Break-Dance-Einlage das Publikum in Schwung, so taten Vincent Menz und Florian Holub der Stimmung durch wohlklingende Hintergrundmusik gut.

Kelsey Plog, Luisa Faber und Leah Ketley riefen allen schmerzlich in Erinnerung, dass mit dem Weggang der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten wiederum große Schauspiel-, Gesang- und Tanztalente der Schule verloren gehen. Dies wurde allen besonders schmerzlich auch dann bewusst, als „Hall Holy“ und “I will follow him“ die Schönberghalle kurzzeitig in eine SISTER ACT-Musical-Bühne verwandelte, wobei Marita Pöll als - nun ehemalige - Musiklehrerin am Klavier bestens den Ton vorgab. Musik und Tanz, Musik und Theater – dass das „Rotteck“ ohne dieses Elixier unvorstellbar ist, tanzte Claudia Kulawinski allen ins Gedächtnis. Anmutig-frech, dynamisch und in ihren Bewegungen perfekt beeindruckte sie das Publikum mit ihrer Tanzeinlage als Abschluss eines allgemein anerkannten niveauvollen Abendprogramms.

In seinem Grußwort, das sich in das Unterhaltungsprogramm einfügte, blickte Eberhard Fugmann als Schulleiter bereits nach vorne. In humorvoll-launigen Worten nahm er die 25-Jahr-Feier im Jahre 2036 imaginativ vorweg und stellte sich und dem Publikum vor, wie arrivierte und erfolgreiche Ehemalige des „Rotteck“ wieder in ihre alte Schule zurück kommen und alte Erinnerungen an die Abi-Feier 2011 austauschen. Ausdrücklich dankte er allen Abiturientinnen und Abiturienten, ihren Eltern und den sehr zahlreichen anwesenden Kolleginnen und Kollegen für all die Beiträge, die sehr viele unter ihnen zur Erreichung eigener Ziele, aber auch mit dem Blick auf die Rotteck-Schulgemeinschaft leisteten. Zum Ausdruck gebrachte Freude und gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und Wehmut über den nun anstehenden Abschied machten deutlich, dass sich das „Rotteck“ gerne selbst als Schule sieht und feiert, die zur Identifikation einlädt und von einem guten Geist getragen wird. In diesem Zusammenhang lud der Schulleiter alle ein, dem Verein ROTTECK-ALUMNI beizutreten, um über die Jahre ein wertvolles Rotteck-Netzwerk aufzubauen, das dem Jahrgang 2011 und zukünftigen Abiturgenerationen zugute kommen kann.

Einen Höhepunkt des Abends stellten im Rahmen des Grußwortes die Preisverleihungen dar. Geehrt wurden nicht nur die „besten Sieben“: Marisa Haas, Hannah von Lukowicz, Max Cleven, Luisa Faber und Katrin Kurki erreichten beeindruckende Ergebnisse, die nur durch Anna Passlick und Irene Rücker mit dem Traumergebnis 1,0 übertroffen wurden.

Irene Rücker als Jahrgangsbeste konnte schließlich auch den Scheffel-Preis für herausragende Leistungen im Fach Deutsch, den Italienisch-Preis der Dante-Alighieri-Gesellschaft und die Franz-Schnabel-Medaille als Auszeichnung für exzellente Leistungen im Fach Geschichte in Empfang nehmen.

Die weiteren Fachpreise im Überblick:

  • Italienisch-Preis der Dante-Alighieri-Gesellschaft - Anna Passlick
  • Karl-von-Frisch-Preis (Biologie) – Katrin Kurki
  • Physik-Preis der Deutsch-Physikalischen Gesellschaft - Max Cleven, Luisa Faber, Katrin Kurki und Gregor Pohl
  • Alfred-Maul-Medaille (Sportpreis) - Immanuel Höhn
  • Wolfram-Zimmer-Preis (Bildende Kunst) - Pia Cleven

Mit zwei SMV-Preisen wurden Mona Schoor und Celina Thaller de Zarate für ihren engagierten Einsatz als ehemalige Schülersprecherinnen ausgezeichnet. Schließlich erhielt Marisa Haas den vom Förderverein – „Verein der Freunde des Rotteck-Gymnasiums e.V. – jährlich vergebenen Sozialpreis.
Marisa Haas – so Eberhard Fugmann – wird Beispiel gebend dafür in bester Erinnerung bleiben, dass es eine große Bereicherung für sich selbst und andere darstellt, sich für die Schulgemeinschaft einzubringen.

Fröhliche Töne, jedoch gemischt mit etwas Traurigkeit über den Abschied von einer alles in allem doch schönen Schulzeit schlug dann Celina Thaller de Zarate in ihrer mit viel Applaus bedachten Abiturrede an. Sie rief nochmals viele gemeinsame Erinnerungen wach. Ob Skicamp Hasliberg in Klassenstufe 6, Schullandheimaufenthalte am Ende der Mittelstufe, Theaterproduktionen, „nachgefragt“, „N.O.C.“-Nächte oder Studienfahrten nach Jerusalem, Prag, London und Barcelona – Celina dankte der Schule für ihr sehr vielseitiges außerunterrichtliches Angebot, das ganz wesentlich dazu beitrug, dass man die Zeit am „Rotteck“ in guter Erinnerung behalten wird.
In bewegenden, weil Sympathie, Verständnis und Respekt ausdrückenden Worten nahm sie für ihren Jahrgang Abschied von Lehrerinnen und Lehrern, die durch fachliche und menschliche Autorität Spuren hinterlassen werden. So sollte ein kleines Abschiedgeschenk – ein Foto des Abiturjahrgangs 2011 in schlicht-modernem Rahmen – Dank und Anerkennung zum Ausdruck bringen. Genau dieses Zeichen erwiderten die sehr zahlreich anwesenden Lehrerinnen und Lehrer, die sich ganz offensichtlich bei diesem Abi-Ball sehr wohl fühlten und gerne Teil dieses würdevollen, jederzeit amüsanten und kurzweiligen Abends waren.

Über den weiteren Verlauf der Nacht, die im „Harmonie“-Keller in Freiburgs Innenstadt ihren Ausklang finden sollte, ist leider nichts bekannt….

Es ist zu hoffen, dass dieser Bericht in Kürze durch eine kleine Foto-Reportage ergänzt wird.

ef

Glückliche Rotteck-Abiturientinnen!
Unser herzlicher Dank gilt Frau Silvia Faller für die Überlassung der Fotos.

So sehen Sieger aus...

Adrian Furtwängler und Luisa Faber - die Moderatoren des Abi-Balls!

Die 7 Besten!

Irene Rücker und Anna Passlick - 1,0!

Herr Dr. Krön überrreicht Irene Rücker die Franz-Schnabel-Medaille, den Preis für herausragende leistungen im Fach Geschichte.

Celina Thaller de Zarate und Mona Schoor - die ehemaligen Schülersprecherinnen erhielten den SMV-Preis der Schule.